Dickdarmkrebs - Vorsorge ohne Angst in nur wenigen Minuten!

Mit hochauflösenden High-Tech-Geräten bietet die Radiologische Praxis am Feuersee in Stuttgart Darmkrebs ist heilbar - wenn er durch Vorsorge rechtzeitig erkannt wird Darmkrebs ist nach Erhebungen des Robert-Koch-Instituts aus dem Jahre 2008 sowohl bei Männern als auch bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Jährlich sterben an dieser Krankheit in Deutschland ca. 30.000 Menschen. Damit fordert der Darmkrebs fünfmal mehr Todesopfer pro Jahr als der Straßenverkehr. Dabei sind die Heilungschancen sehr gut, wenn der Tumor rechtzeitig erkannt wird. Fatalerweise entwickelt sich Darmkrebs anfangs ohne Beschwerden. Blut- und Schleimbeimengungen, ein Wechsel zwischen Verstopfung und Durchfall, Bauchschmerzen und ungewollter Gewichtsverlust sollten jedoch an Darmkrebs denken lassen. Zu über 90% ist der Ausgangspunkt für einen Darmtumor ein Polyp oder ein Adenom, also eine umschriebene gutartige Vorwölbung der Schleimhaut. Die überwältigende Anzahl der Krebstodesfälle wäre also durch eine virtuelle Koloskopie vermeidbar.

 

Als sicheres, schonendes und strahlensparendes Verfahren kann die virtuelle Koloskopie ohne das bisher notwendige Endoskop diese Tumoren aufspüren. Aufgrund der notwendigen Röntgenstrahlung sollten jedoch nur Patienten ab 50 Jahren untersucht werden. Sinnvoll eingesetzt wird die virtuelle Koloskopie zum Beispiel als Vorsorgeuntersuchung, bei vorausgegangenen, unvollständigen Endoskopien, bei Gegenanzeigen zur konventionellen Endoskopie oder bei familiärer Belastung.

 

Die eigentliche Untersuchung dauert nach der notwendigen Lagerung und Vorbereitung nur wenige Sekunden. In dieser Zeit wird der Patient in Rücken- und Bauchlage im Computertomographen gescannt. Anschließend kann er nach Hause gehen. Ein moderner Hochleistungscomputer errechnet anschließend aus den gewonnenen Daten eine dreidimensionale Darstellung des Darms. Die Bilder werden mit einer speziellen Software an einer Befundworkstation ausgewertet. Der Arzt kann sich in aller Ruhe den Dickdarm von innen, wie bei der konventionellen Darmspiegelung, anschauen. Mit Hilfe des Computers ist ein Blick in allen Richtungen, hinter jede Schleimhautfalte und Nische möglich. Verdächtige Strukturen können digital markiert und auf einem Übersichtsbild dargestellt werden. Bei einer Kontrolluntersuchung kann so die verdächtige Stelle leicht aufgefunden werden.

 

Falls größere Polypen oder Tumore gefunden werden, muss ggf. eine Darmuntersuchung mit konventionellem Endoskop folgen, um eben diese Polypen abzutragen oder zu biopsieren.

 

Die American Cancer Society (ACS) empfiehlt mit Unterstützung des American College of Radiology und der U.S. Multisociety Task Force on Colorectal Cancer bereits seit 2008 die virtuelle CT- Koloskopie als Vorsorgeuntersuchung.